Geschichtenerzählen – nonfiktional: Local Heroes

Im Seminar „Geschichtenerzählen – nonfiktional“ produzieren die Teilnehmenden dokumentarische Kurzfilme unter der thematischen Klammer „Local Heros“. Vermittelt wird handwerkliches und organisatorisches Knowhow von der Themen- und Protagonistenfindung über Skizze, Konzept, Drehbuch, Planung, Equipment, Rechteklärung, Dreharbeiten, Schnitt, Vertonung und Postproduktion bis zum fertigen Film und seinen möglichen Auswertungen, zugeschnitten auf eine „one-(wo)man-army“-Herangehensweise. Es wird in 3er-Teams gearbeitet, die Produktion der Filme wird bis zum Ende der jeweiligen Vorlesungszeit fertiggestellt.

Klavierbau – Kunst und Handwerk

STUDIERENDE: Céline Maveau, Janine Schneider, Alexander Sohns
Ist Klavierbau Kunst oder Handwerk? Dieser Frage und der Beziehung zwischen Instrument und Musik spürt der Film nach. Er tut das in enigmatischen Aufnahmen aus dem Prozess der Herstellung eines Klaviers – unterlegt mit einer Pianoimprovisation – sowie im Interview mit Marcus Hübner, Klavier- und Cembalobaumeister sowie Inhaber von Das Pianohaus in Trier.


No Days Off

STUDIERENDE: Yanick Behrendt-Henn, Manoel Flesch, Jan Hillebrand
Der Film porträtiert den Basketballprofi Kilian Dietz – und zwar in einer schwierigen Phase, denn zum Zeitpunkt des Drehs sitzt er verletzungsbedingt auf der Bank. Eingebettet in dokumentarische Aufnahmen von Reha, Training und Spiel geht es im Interview mit Kilian um die Frage, was es für ihn bedeutet, Profi bei den Römerstrom Gladiators Trier zu sein, und wie er und sein Verein mit der aktuellen Verletzungsphase umgehen.

 


LUXEMBOURG LIGHT FESTIVAL

STUDIERENDE: Philipp Köhn, Julian Schneider, Felix Köcher
Der Film wirft einen dokumentarischen Blick hinter die Kulissen des Luxembourg Light Festivals 2017. Zwei der Macher des Events, nämlich Winfried Kornberg, Meister für Veranstaltungstechnik und Geschäftsführer der Firma Pro Musik, und Daniel Wangen, der Koordinator des Festivals, geben im Interview Einblick in ihre Herangehensweise bei der Konzeption und die Herausforderungen bei der Durchführung dieser Großproduktion.

 


Radwege in Trier

STUDIERENDE: Marian Kost
Der Film folgt dem Fahrrad-Aktivisten Georg bei einer Radfahrt durch Trier – mal aus der Vogelperspektive, mal ganz nah am Boden. Er beleuchtet die problematische Situation der Trierer Radwege in Interviews mit Georg sowie mit dem städtischen Radverkehrsplaner Jonas Klöpfer. Das Finale der Dokumentation bildet eine nächtliche Aktion des „Assozialen Netzwerk Trier“, bei der Schablonen und Sprühkreide zum Einsatz kommen, um auf die in den Augen der Aktivisten prekäre Lage der Radler in Trier aufmerksam zu machen.

 


20 Jahre Winter

STUDIERENDE: Simon Obertin
20 Jahre Winter – so heißt das Hiphop-Album, um das es in diesem Film geht. Die Kamera folgt einigen Künstlern der „Frechen Gesellschaft“ zu Fuß durch ihren Kiez im meist nächtlichen Saarbrücken, während eine Sprecherstimme aus dem Off von der kommenden Kälte orakelt: „In Frankreich haben 20 Jahre Winter einst die erste Republik hervorgebracht. In Saarbrücken hat es immerhin für ein Album gereicht.“