Geodesic Sound

Eine partizipative Multimediainstallation, die dem User mit Hilfe von Gestensteuerung audiovisuelles Feedback gibt und erst ab einer Teilnehmerzahl von mindesten fünf

Die etwa vier Meter große, mit digitaler Technik gefüllte, Kuppel wird mit Beteiligung der Besucherinnen und Besucher zu einem neuen kollektiven Licht- und Sound-Erlebnis führen.

Hierzu befinden sich rund um die Kuppel zehn Distanzsensoren, die auf die Bewegung der Besucher reagieren. Entscheidend ist das spielerische Entdecken und die Kommunikation der Besucher untereinander. Gelingt diese, werden sie mit einem besonderen Klangerlebnis und einem Lichtfeuerwerk belohnt. Mit jeder Person, die sich an der Interaktion beteiligt, wird der Sound dichter. Es bedarf mindestens fünf Personen, die mit ihren Händen die Sensoren gleichzeitig beeinflussen, damit die Kuppel in ihrer ganzen Fülle erklingt und zu pulsieren beginnt.

Die Interaktion wurde von Intermedia-Designern der Hochschule-Trier entwickelt und interdisziplinär umgesetzt: Die Kompetenz der am Projekt beteiligten Informatik-Studierenden hat die technische Umsetzung deutlich gesteigert. Nicht zuletzt bietet die von Architektur-Studierenden entworfene geodätische Kuppel eine Neuinterpretation einer etablierten Typologie, die gleichzeitig Raumobjekt und Projektionsfläche ist. Ihre Symbolik als Hülle, Globus und verbindendes Element unterstreicht das Gemeinschaftserlebnis der explorativen Interaktion.