Kooperationen des Lehrgebiets Hypermedia

Verantwortlich: Akad. Rat Marcus Haberkorn, M.A.

Stolpersteine erzählen : Trier in der NS-Zeit (SWR 2 Kultur, Arbeitsgemeinschaft Frieden e.V., Trier)

Stolpersteine ist ein europaweites Projekt, das die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus lebendig erhält, indem vor ihrem letzten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir eingelassen werden. Inzwischen liegen diese „Stolpersteine“ in über 500 Orten Deutschlands und in mehreren Ländern Europas. Ein informierend geleiteter Zugang zu den Stolpersteinen erfolgt bislang primär über geführte Stadtrundgänge. Die Studierenden entwickelten eine App als ortsbezogenen Guide, der über eine Route zu den Stolpersteinen führt und Informationen in Text, Bild, Audio, Video bereitstellt. Als Partner für die Weiterenwicklung des Stolpersteine-Guides konnte das SWR2 Kulturradio gewonnen werden. In den kommenden zwei Jahren werden insgesamt 700 Stolpersteine in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg in Radiobeiträgen als “SWR2 Stolpersteine” aufbereitet und ebenfalls über die App zugänglich gemacht. Im Auftrag von SWR2 wurde die App für das Projekt der akustischen Stolpersteine erweitert (Stolpersteine-Guide Homepage).

Interkulturelle Großregion (Staatskanzlei Rheinland-Pfalz & Kulturraum Großregion e.V.)

Intermedia Design-Studierende der Hochschule Trier gingen in einem Entwurfsprojekt  der Leitfrage nach: “Wie lassen sich durch Medieneinsatz Erlebnisse generieren, die die persönliche Identifikation mit der Großregion steigern?” Die Studierenden entwickelten Entwürfe und Prototypen für Mediensysteme mit der Zielgruppe Jugendlicher und junger Erwachsener. Sie dienen dazu den Kulturraum der Großregion zu erschließen, Austausch und Vernetzung zu initiieren und somit die interkulturelle Teilhabe zu verbessern. Hilfestellung erhielten die Studenten bei der Einfindung in das Thema über die Kooperation mit der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz und der Vertretung des Landes in der Großregion, Sabine Kratz, als auch durch Unterstützung des Vereins Kulturraum Großregion e. V. / Espace culturel Grande Région a.s.b.l., Katharina Klein.

Intercultural Design Collaboration (Johnson & Wales University, Providence, US, Prof. Ulrike Gencarelle)

In Projektseminare des Wintersemesters 13/14 und im Sommersemester 2014 arbeiteten Intermedia Design-Studierende mit Mediendesignstudierenden der Johnson & Wales University in Providence, USA unter Betreung von Prof. Ulrike Gencarelle.
Ziel der Zusammenarbeit ist die Initiierung eines transatlantischen Dialogs zwischen den Studierenden unter der Aufgabe, Medienkampagnen gegen Vorurteile zu kreiieren. Welche Vorstellungen haben Angehörige der jeweiligen Kultur voneinander? Welche Befangenheiten und Voreingenommenheiten existieren? Wie kann ihnen mit kleinen Kampagnen begegnet werden, die interkulturelles Verständnis fördern?

Kunst im öffentlichen Raum von Trier (Europäische Kunstakademie Trier, Universität Trier)

Das Projekt erfasst systematisch öffentliche Kunst auf dem Gebiet der Stadt Trier in einer Datenbank. In 2014 werden Datenbank, Autorenmasken und öffentliche Zugriffsmöglichkeiten via Webbrowser und Smartphone App implementiert.

IMD-EXIST: Start Up-Lab (Technologiezentrum Trier)

In dieser Kooperation des Studiengangs mit dem Technologiezentrum Trier werden Studierende für die eigene Unternehmensgründung in der Design- und Kreativwirtschaft sensibilisiert, die Hard-und Softskills einer Gründung vermittelt und darauf aufbauend Businesspläne für eigene Vorhaben entwickelt. Durch diese Art der Kooperation wurde eine Plattform ins Leben gerufen, die es Gründern mit kreativen und wissensbasierten Geschäftsideen ermöglicht, sich während des Studiums bereits auf eine erfolgreiche Selbstständigkeit vorzubereiten. Ziel ist, das Innovationspotenzial für die regionale Kreativwirtschaft über eine gezielte Unterstützung des Nachwuchses nachhaltig zu entwickeln-

Red Hand Day (Lokale Agenda 21 e.V. Trier; Terre des Hommes Deutschland e.V.)

Die weltweite Initiative Rote Hand organisiert öffentliche Proteste, Demonstrationen und andere Aktivitäten, die als Symbol eine rote Hand gegen die Rekrutierung und zum Einsatz von Kindersoldaten erheben. Die Studierenden entwickeln, den Prototyp einer Webplattform und ggfs. App, die es lokalen Initiativen / Aktionen ermöglicht, ihre Ergebnisse kinderleicht zu dokumentieren (App), zentral einzureichen und darzustellen (Webplattform). Zentral dafür ist die Informationsvisualisierung als generative, dynamische und interaktive Darstellung der Ergebnisse/Einreichungen unter verschiedenen Kriterien (wie Ort, Zeit, Akteure …).

Halblang – Interaktiver Film zum Thema Suchtprävention für Jugendliche (Jugendschutzbeauftragte Trier-Saarburg)

Das Thema “Suchtprävention bei vorrangig Jugendlichen” wurde in diesem interaktiven Video insbesondere auf soziale Aspekte hin ausgearbeitet. Indem die Linearität der Erzählung aufgebrochen wird, werden dem User soziale Erfahrungen im Kontext des Suchtmittelgebrauchs vermittelt. Das interaktive Moment zielt darauf ab, den jugendlichen User zum Akteur werden zu lassen, um zu verdeutlichen, dass Entscheidungsfreiheit auch in Gruppensituationen gegeben ist. Die filmische Darstellung bedient sich dem Mittel der Ego-Perspektive und zielt in der Wahl der ästhetischen Mittel auf Authentizität. Die konzeptuelle Entwicklung fand im Austausch mit der Jugendschutzbeauftragten der Region Trier-Saarburg statt. Das Video wird online bereitgestellt und kann in der Jugendarbeit verwendet werden

[snab] – Pervasive Gaming Community (Medienhaus Volksfreund, Trier)

Die von IMD-Studierenden entwickelte und 2011 gestartete Onlineplattform snab.me ist eine Mischung aus Community und Social Game, die einen experimentellen Versuch darstellt, On- und Offline mit einer Form des sinnstiftenden, freien Spiels zu verbinden. Die Plattform erreichte in Kürze bundesweite Resonanz und umfasste Fachkanäle, wie u.v.a. den größten deutschen Webtech-Blog netzwertig.com, den Gestalten-Verlag, sowie Radioformate des WDR, MDR, SWR, BR und den Fernsehsender BR-alpha. Nicht zuletzt aufgrund der positven Medienresonanz trat kurz nach Launch ein regionaler Interessent an die Studierenden heran, um das Projekt im Rahmen eines Drittmittelprojekts fortzuführen.

Meine Nachbarschaft – Hyperlokale Applikation für End to End-Märkte (meinestadt.de /allesklar.com AG, Köln)

In dieser Bachelor-Arbeit wurden Konzept, Entwürfe und HTML-Prototyp für eine Smartphone-App entwickelt. Die App setzt auf typischen Kleinanzeigen auf und unterstützt die Herausbildung von lokalen Communities für Formen des „kollaborativen Konsums“, indem sie zu Tauschhandel, Verleih, Vermietung und Verschenken von Gegenständen und Dienstleistungen anregt.

Sandbocx – Entwicklungsumgebung für die Erstellung von Interaktionsebenen für digitale Distributionskanäle (Imagion AG)

In dieser Bachelorarbeit wurde eine Entwicklungsumgebung erstellt, die sich in die Adobe Creative Suite einfügt. Mit ihr können Interaktionsebenen für die Überlagerung, Erweiterung und Steuerung eines digitalen, audiovisuellen Distributionsmediums im Hinblick auf Zeitersparnis, Kosteneinsparung, Vielfältigkeit und Automatisierung rekursiver Prozesse im Agenturbetrieb ohne Programmierkenntnisse gestaltet werden.

Transmedia Game für das Berufspraxismodul Kollektionsgestaltung (FR Modedesign, ESPRIT, Deutsche Mode Institut)

Für eine praxisnähere Ausbildung im Berufspraxismodul „Kollektionsgestaltung“ der Fachrichtung Modedesign entwickeln IMD-Studierende ein transmediales, game-based-Learning-Format. Mit ihm wird die Zusammenarbeit der Teilnehmer mit einem fiktiven Modeunternehmen simuliert, das mittels einer gelungen abgewickelten Kollektionsgestaltung vor der drohenden Insolvenz gerettet werden muss. Die unterstützenden Drittmittel wurden seitens IMD eingeworben, die Kontakte in die Industrie seitens der FR Modedesign.

Decalon – Transmedia Storytelling in Games (FB Informatik)

Das Projekt wendet Transmedia Storytelling-Ansätze an, um klassische Videospielformen zu erweitern. Diese Perspektive mündet in der Frage, wie das Gameplay auf mehrere Medien verteilt werden kann, ohne dass der Spielfluss darunter leidet? Das Spiel Decalon startet aus Sicht des Users in einer First Person-3D-Umgebung. Die Interaktion mit dem Spiel beschränkt sich jedoch nicht auf dieses Interface: Im Spielverlauf wird der Spieler auf ein sogenanntes„Hacking-Pad“ aufmerksam gemacht – eine Anwendung, die der Spieler (oder ein zweiter) über den Browser bzw. ein Smartphone oder Tablet bedient. Aktionen auf diesem Hacking-Pad haben direkte Auswirkungen in der 3D-Umgebung. Absolviert ein Spieler z.B. ein Minigame, wie das zeitkritische Nachzeichnen einer Form, öffnen sich Türen und Barrieren in der 3D-Welt. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit Studierenden des FB Informatik durchgeführt.

FCU – Formation Continue – Ein Netzwerk der universitären Weiterbildung in der Großregion  (Europäische Union, Interreg IV A)

Im Rahmen diese EU-Projekts im Rahmen des Programms Interreg IV A wird für die Sektoren Gesundheitswesen und Logistik in der Großregion Rheinland-Pfalz, Saar-Lor-Lux und Wallonie am Aufbau einer grenzüberschreitenden virtuellen Akademie für berufliche Weiterbildung gearbeitet. Die FH Trier arbeitet an Konzeption, Entwurf und Aufbau von Informations-, Kommunikations- und Kooperationsmaßnahmen.

Webauftritt für den Behindertenbeirat Trier

Gemeinsam mit dem lokalen Prtner wurde ein neuer Webauftritt konzipiert, entworfen, umgesetzt und gelauncht.

Webauftritt für die Kulturstiftung Trier

Für den Partner wurde ein neuer Webauftritt konzipiert, entworfen, umgesetzt und gelauncht.

Webauftritt für die Nikolaus Koch Stiftung, Trier

Für den Partner wird derzeit ein neuer Webauftritt konzipiert, entworfen und umgesetzt.

Webauftritt für den Arbeitsgemeinschaft Frieden e.V. ,Trier

Für den Partner wurde ein neuer Webauftritt konzipiert, entworfen, umgesetzt und gelauncht.

Webauftritt für den Schammatdorf e.V, Trier

Für den Partner wurde ein neuer Webauftritt konzipiert, entworfen, umgesetzt und gelauncht.

Webauftritt für das Stadteilentwicklungsprojekt Projekt X,, Palais e.V. Trier

Für den Partner wurde ein neuer Webauftritt konzipiert, entworfen, umgesetzt, jedoch leider nicht gelauncht.

Lernmodul für die Psychoedukation (Forschungszentrum für Psychobiologie und Psychosomatik der Universität Trier)

Für den Partner wurde ein Online-Lernmodul konzipiert, entworfen, umgesetzt und gelauncht.