In diesem vorwiegend Theorie orientierten Angebot werden Sie mit medienhistorischen, -theoretischen und -ästhetischen Phänomenen bekannt gemacht. Dabei werden exemplarisch sowohl mediale Phänomene aus der Hochkultur als auch aus der Kommerz-, Unterhaltungs- und Subkultur analysiert. Im Sinne der intermedialen Perspektive suchen wir darüber hinaus nach Beziehungen zwischen diesen Sphären und nach ihren bewusstseinsprägenden Wirkungen.
Nicht nur soll damit Ihr Verständnis für sehr unterschiedliche Produktionen gefördert werden, Sie sind auch aufgefordert, Ihre Unterscheidungs- und Kritikfähigkeit zu schulen. Dies ist eine Voraussetzung dafür, im kulturellen Angebot auf produktive Weise Inspirationen für die eigene gestalterische Praxis zu sammeln.
Beides, Kritik und Inspiration, sind die Basis für konzeptuelles Denken. Innerhalb des Studiums üben Sie, Konzepte zu entwickeln, zu schreiben und zu präsentieren.
Als zukünftige Gestalter stehen Sie an den Kreuzungen kultureller Einflüsse; ohne ein Verständnis dieser Einflüsse ist zielgruppenführendes Design nicht denkbar.
Dozenten:
Prof. Dr. Gunnar Schmidt