Narrative Formate: Audiovision, Interaktion und multimediales Erzählen

Das Lehrgebiet Narrative Formate: Audiovision, Interaktion und multimediales Erzählen untersucht zeitbasierte Medien in Hinsicht auf ihren erzählerischen Gehalt, und setzt die gewonnenen Erkenntnisse in eigenen filmischen Projekten um. Ziel der Lehre ist die Befähigung zur künstlerischen und gestalterischen Autorenschaft im Bereich der Bewegtbild-Produktion.

Sowohl die klassische Ausrichtung auf narrative Filmformate, wie Dokumentar- und Spielfilm, als auch experimentelle Formate wie Experimentalfilm, Musikvideos und Werbefilm, sowie Konzepte für Games bis hin zu non-narrativen, multimedialen Installationen und Medienräumen, können von den Studierenden erlernt und umgesetzt werden. Darüber hinaus sind alle Formate nicht gegeneinander abgeschottet, sondern befruchten sich gegenseitig.

Vorraussetzung im Bereich zeitbasierte Medien ist hierfür die Vermittlung avancierter medialer Kompetenz. Analyse und Aneignung von technologischen Grundlagen auf der einen und historisch sowie theoretischem Wissen auf der anderen Seite, befähigt die Studierenden gestalterische Kreativität mit strukturellem Denken zu verknüpfen. Die Auseinandersetzung mit der Gestaltung von Inhalten und deren Wirkung nach ästhetischen und funktionalen Aspekten, versetzt die Studenten in die Lage, ihren visuellen Erzählideen Ausdruck zu verleihen. Dabei soll die Erprobung bildsprachlicher und dramaturgischer Mittel von streng zweckgerichteten Anwendungen bis hin zu frei künstlerischen Experimenten vermittelt werden.

Dozenten:
Prof. Erica von Möller
Rob Negelen

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