Hypermedia: Interaktive und vernetzte Systeme

Für heutige Mediendesignstudierende ist eine umfassende Kenntnis des World Wide Web, grundlegender Internettechnologien und -konzepte unverzichtbar. Unter intermedialer Perpektive schärft sich ihr Blick dafür, wie vielfältig sich Medienwandel durch die Entwicklung des Internets vollzieht.

Über ästhetische und technische Fragestellungen des Interface- und Webdesigns hinaus wird das Verständnis der Studierenden für die Gestaltbarkeit von Interaktionsräumen geschult: Ubiquitäre Internettechnologien durchdringen als „Social Software“ / „Web 2.0“-Anwendungen die physische Realität und menschliche Lebenswirklichkeiten. Es resultieren Veränderungen­ sozialer Prozesse, an deren medialen Schnittstellen kulturelle, gesellschaftliche und (insbesondere kreativ-) wirtschaftliche Fragestellungen aufgeworfen werden, die Studierende als vielfältige Herausforderungen für mediale Gestaltung begreifen lernen.

Im Lehrgebiet entwickeln Studierende Ihre konzeptuelle Kreativität, die sie mit technischen Kenntnissen verbinden, die von Designern in diesem Berufsfeld erwartet werden: Bereits im ersten Jahr machen sie sich mit den Grundlagen in HTML, CSS und dem Design dynamischer Webseiten auf Basis von Content Management Systemen vertraut. Auf dieser Basis können sie sich in der Vertiefungsphase weitere Kenntnisse in der Entwicklung von Frontend-Code für Benutzerschnittstellen mit aktuellen Technologien (HTML5, CSS3, Javascript) aneignen.

Zur Unterstützung des Studiums betreibt das Lehrgebiet die Hyperlabs, ein Social Network mit Groupwarefunktionen und Blogfarm.

Das Lehrgebiet hat zahlreiche Kooperationen mit Akteuren aus Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft in die Lehre integriert.

Eine Auswahl von Projektergebnissen aus dem Lehrgebiet