Eine junge, deutsche Reise

Die Fotoserie verbindet drei Szenen, in denen ein weit verbreitetes Problem aus dem Leben junger Menschen bühnenhaft veranschaulicht wird: Erschöpfung und Resignation, Verrohung und Trauer. Die Bilder ähneln Tableaux Vivants, in denen ein bedeutungsdichter Moment aus dem Leben dreier Menschen eingefroren wird. In allen Bildern wird der Gegensatz von Einsamkeit und Medienkontakt als dramaturgischer Kern inszeniert.

Die Fotografien wurden in einem aufwändigen Verfahren hergestellt: Jede einzelne Aufnahme ist als hochauflösendes, großformatiges Panorama angelegt, das aus bis zu 36 Einzelaufnahmen besteht. Ebenso wurden die Bilder am Rechner einer umfassenden Bearbeitung unterzogen. Die weitwinklige Perspektive ist unerlässlich für die Wirkweise des jeweiligen Gesamteindrucks. Die Fotografien werden als Großdias in Leuchtkästen präsentiert, um die atmosphärische Dichte an den Betrachter vermitteln zu können.

Szene 1

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Szene 2

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Szene 3

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