Die Zeitung der Zukunft

Aufgabe des Kurses „Grundlagen Integrierte Kommunikation & Crossmedia“ war es, neue Konzepte und Kommunikationslösungen für die Zeitung der Zukunft zu entwickeln.

Die gedruckten Zeitungen verlieren heutzutage an Bedeutung und haben es nicht geschafft gute Konzepte für die Zukunft zu entwickeln.

Viele Redaktionen und Verlage beklagen sich über mangelnde Leserzahlen und fehlende Anzeigenkunden. Gute Konzepte für die Zukunft wie z.B. im Musikmarkt sind nicht zu finden. Crossmediale Lösungen die Druck- und digitale Medien verbinden wurden nicht erfolgreich in den Markt eingeführt.

Die junge Generation bezieht einen Großteil ihrer Informationen längst aus dem World Wide Web. Echtzeitinformationen werden zusätzlich durch Sociale Medien an den Leser gebracht dazu und bringen die Nutzer dazu vermehrt in die kostenlosen digitalen Medien abzuwandern.
Anzeigenwerbung wandert vermehrt in das digitale Medium (z.B. Google Adwords) ab und verändert die Art der klassischen Anzeigenwerbung.

Gute Konzepte und Entwürfe für eine Zeitung der Zukunft sind leider noch nicht zu sehen.

Dem Kurs wurden 3 mögliche Aufgaben gestellt. In Gruppen- sowie Einzelarbeiten wurden Kommunikationslösungen für die Zeitung der Zukunft entworfen.

Aufgabe 1 – Analog zu Digital

Thema ist die Transformation eines analogen Mediums in ein digitales Medium. Es sollte eine gedruckten Zeitschrift oder Zeitung (form, designreport, Magazin, Tageszeitung, Wochenzeitung,…)ausgewählt werden und in ein digitales Format für das iPhone/iPad gebracht werden. Abschließend sollte das Konzept der Gruppe präsentiert werden.

Aufgabe 2 – Redesign eines Newsreaders

Hier sollte zunächst ein Newsreader ausgewählt werden der anschließend bewertet wurde (Funktionen, visuelle Gestaltung, etc.) Das darauf folgende Redesign des Newsreaders sollte als Einzelarbeit stattfinden und im Endeffekt ebenfalls vor der Gruppe präsentiert werden.

Aufgabe 3 -Eigenes Thema

Die eigenständige Erarbeitung eines Themas in der Analysephase war Grundlage für die Aufgabe. Es sollte eine Problemdefinition und ein Konzepts für ein gestalterisches Thema erarbeitet werden.Im Weiteren ging es an die Gestaltung einer crossmedialen Anwendung, welche für die Präsentation vor der Gruppe möglichst fortgeschritten sein sollte.
Um digitale Mediensysteme an der Schnittstelle von Kommunikation und Produkten entwerfen zu können, benötigt man als Mediengestalter Methodenwissen innerhalb eines Designprozesses.

Folgende Methoden werden innerhalb des Entwurfsweges vermittelt: Nutzeranforderungen definieren, Interaktionsdiagramm erstellen, Informationsarchitektur erstellen, Steuerelemente und Zeichen definieren, Typografie am Bildschirm festlegen, Gestaltungsraster erstellen, Usabilitytest durchführen, Wireframes erstellen, Prototyping (Papier, Photoshop, Flash) durchführen, Medienübegreifende Regeln erstellen, Styleguide erstellen, etc.

1.1 Weltzeitung

Ziel

Grundidee war es dem User schnell eine Übersicht der aktuellen Nachrichten liefern zu können. Klar definierte Gestaltungsrichtlinien sollten optimale Lesbarkeit und einen angenehmen Lesefluss garantieren. Höchste Priorität lag auf einer minimalistischen Benutzeroberfläche und einer intuitiven Bedienung. Hierfür wurde das Potenzial der Gestiksteuerung des iPads voll ausgenutzt.“

Konzept

Unter dem Oberbegriff „Weltzeitung“ wollten wir ein Newsportal konzipieren, das auf verschiedene redaktionelle Quellen zurückgreift. Wichtig war dabei eine klare, moderne, augeräumte Darstellung und die Anpassung auf beide iPad Views.

Entwurf

Unser Entwurf umfasst den Weg von ersten Wireframes und FlowCharts bis hin zum finalen Screendesign der wichtigsten Funktionen. Abschließend wurde ein animierter „Walk-Through“ durch die Applikation erstellt.

1.2 KnotDot

Ziel

Ziel war es eine möglichst große Nachrichtenmenge übersichtlich darzustellen und gleichzeitig ein schnelles Navigieren durch diese zu ermöglichen. Außerdem war uns wichtig das die Zusammenhänge der einzelnen Nachrichten verdeutlicht werden.

Konzept

Wir wollten Nachrichten so darstellen, dass man spielerisch und schnell die Zusammenhänge erfahren kann.

Entwurf

Der Entwurf beinhaltet eine Startseite mit den Nachrichtenpunkten die in drei unterschiedlichen Größen vorhanden sind. Beim Anwählen eines Punktes öffnet sich auf der rechten Seite ein Fenster mit der dazugehörigen Nachricht. Zusätzlich gibt es eine Filterfunktion, eine Stammbaumfunktion die es ermöglicht die Verknüpfungen der Nachrichten sichtbar zu machen und eine Suchfunktion. Zusätzlich wird beim ersten Klicken der Nachrichtentitel angezeigt, welches als Entscheidungshilfe dienen soll.

1.3 De:Bug

Ziel

Transformation der Printausgabe des „DE:BUG-Maganzins“ in eine interaktive iPad-App.

Konzept und Entwurf

Intermedial durch Verknüpfung zahlreicher Medienformate (z.B. Audio, Video, Apps, Spiele) und Dienste (z.B. iTunes). Im Fokus steht die Übertragung des Charakters, der individuell gestalteten Print-Seiten auf das iPad. Individuell: Alle Seiten liegen konsequent in zwei Ausführungen gelayoutet vor (Hoch- & Querformat).

1.4 Die Zeit App

Ziel

Entwicklung einer IPad App für die “Zeit” als Zusammenführung der Online-Plattform und der Print-Zeitung auf einem Medium.

Konzept

Die Idee war es, den Geist der Zeit zu erfassen und umzudeuten. Es soll eine Möglichkeit geschaffen werden, den Input der Zeit Autoren übersichtlich und jeder Zeit aktuell auf das neue Medium zu übertragen. Unser Anspruch war es, dem User ein freies, stufenloses „Bewegen“ innerhalb der Tage und Monate zu ermöglichen. Das soziale Netzwerk hinter der Zeit wird von Social-Media-Diensten unterstützt.

Entwurf

Durch die erweiterte Sortierfunktion und die persönliche Anpassung der Nachrichtenthemen kann sich der Benutzer seine favorisierten Themen direkt auf den Bildschirm holen, ohne lange zu sortieren. Beiträge die sich online und offline überschneiden bzw. vertieft werden, können in der App zusammengeführt werden.